Die Friedens-Allianz Heidelberg — ein überparteilicher Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern. Wir kämpfen für Abrüstung, Diplomatie und eine gerechte Außenpolitik. Lokal verwurzelt, global denkend.
Quellen: UN OCHA, WHO,人权观察 · Stand: Juni 2026 · Schätzungen, keine offiziellen Zahlen
„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“— Mahatma Gandhi
Während Deutschland über Aufrüstung diskutiert, sterben weltweit jeden Tag tausende Menschen in bewaffneten Konflikten. Wir dürfen nicht wegsehen.
🇵🇸 Gaza
Seit Oktober 2023 wird der Gazastreifen systematisch bombardiert. Ganze Stadtviertel liegen in Schutt und Asche. Über 1,9 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Es fehlt an Wasser, Nahrung und Medikamenten. Krankenhäuser werden angegriffen, Schulen zerstört. Die UN spricht von einer der schwersten humanitären Katastrophen unserer Zeit.
✊ Frieden-Allianz fordert: Sofortiger Waffenstillstand!
🇱🇧 Libanon
Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat sich seit Oktober 2023 dramatisch verschärft. Der Süden des Libanon wird massiv bombardiert, über eine Million Menschen sind auf der Flucht. Dörfer und Städte liegen in Trümmern. Der Libanon, ohnehin von einer schweren Wirtschaftskrise geplagt, steht vor dem Kollaps. Die internationale Gemeinschaft muss sofort vermitteln.
☮️ Sofortige Deeskalation und Diplomatie jetzt!
🇸🇩 Sudan
Seit April 2023 tobt ein brutaler Machtkampf zwischen der sudanesischen Armee und den RSF-Milizen. Die Kämpfe haben weite Teile des Landes zerstört, insbesondere die Hauptstadt Khartum und die Region Darfur. Es gibt Berichte über ethnische Säuberungen, Massenvergewaltigungen und eine drohende Hungersnot. Der Sudan ist die größte Vertreibungskrise der Welt — und doch schaut die Welt weg.
🌍 Der Sudan darf nicht vergessen werden!
Was gerade in der Friedens- und Sicherheitspolitik passiert — und wie wir uns positionieren.
Deutschlands Rüstungsausgaben erreichen 2026 einen historischen Höchststand. 12.000 neue Planstellen bei der Bundeswehr, 48 Mrd. Euro für neue Waffensysteme. Die Friedens-Allianz fordert: Dieses Geld gehört in Bildung, Gesundheit und Klimaschutz.
Die geplante Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallwaffen ab 2026 wurde im Mai überraschend gestoppt. Ein Erfolg für die Friedensbewegung — aber die Gefahr bleibt, solange Deutschland auf US-Atomwaffen setzt.
Nach monatelanger Pause fanden direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine statt. Die Gespräche wurden nach nur zwei Stunden beendet. Einziger Erfolg: ein Gefangenenaustausch. Die Friedens-Allianz fordert mehr diplomatischen Druck.
Am 5. Februar 2026 endete der letzte große Atomabrüstungsvertrag zwischen USA und Russland. Erstmals seit über 50 Jahren gibt es keine Obergrenzen mehr für Atomarsenale. Die Friedens-Allianz fordert Deutschlands Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.
Die neue Bundeswehr-Gesamtkonzeption sieht eine Verdreifachung der einsatzbereiten Truppen vor. Die Friedens-Allianz: „Statt kriegstüchtig müssen wir friedensfähig werden. Ein neues Wettrüsten macht Europa unsicherer, nicht sicherer."
In über 100 deutschen Städten gingen mehrere Zehntausend Menschen für Frieden und Abrüstung auf die Straße. Die Friedens-Allianz Heidelberg war mit einem eigenen Stand dabei. Frieden ist kein alter Hut — er ist aktueller denn je.
Die medizinische Friedensorganisation fordert auf ihrem Jahrestreffen ein grundsätzliches Umsteuern in der Sicherheitspolitik. Kern: steigende Atomkriegsgefahr und die Militarisierung des Gesundheitswesens stoppen.
Die G7-Staaten beschlossen neue Sanktionen gegen Russland und verstärkte Militärhilfe für die Ukraine. Parallel protestierten Friedensgruppen in Genf. Die Friedens-Allianz: „Sanktionen ja, aber Waffenlieferungen verlängern den Krieg."
Angesichts der weltweiten Aufrüstungsspirale fordern wir von der Bundesregierung, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg:
Das „Sondervermögen Bundeswehr" von 100 Milliarden Euro und die Anhebung des Verteidigungshaushalts auf über 2 % des BIP lehnen wir ab. Statt immer neuer Waffensysteme braucht es eine aktive Friedensdiplomatie: multilateral, glaubwürdig und mit ausreichenden Mitteln für zivile Konfliktbearbeitung. Deutschland muss sich international für Rüstungskontrollabkommen und ein gemeinsames europäisches Friedensprojekt einsetzen.
Die geplante Stationierung von weitreichenden US-Waffensystemen (Tomahawk, SM-6, hyperschallschnelle Waffen) lehnen wir entschieden ab. Sie machen Deutschland zur Zielscheibe und treiben die militärische Eskalation voran. Heidelberg als Stadt mit langer US-Präsenz muss sich klar dagegen positionieren.
Wir unterstützen alle Initiativen für einen sofortigen Waffenstillstand und glaubwürdige Friedensverhandlungen — in der Ukraine, in Gaza, im Libanon und im Sudan. Mehr Waffen verlängern nur das Sterben. Deutschland und Europa müssen als Vermittler auftreten, nicht als Kriegspartei. Ein internationaler Friedensgipfel unter Beteiligung aller Konfliktparteien ist überfällig.
Deutschland muss den UN-Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) unterzeichnen und aus der nuklearen Teilhabe der NATO aussteigen. Die Stationierung von US-Atomwaffen in Büchel und die regelmäßigen „Nuclear Sharing"-Übungen sind ein inakzeptables Risiko.
Statt immer mehr Geld in Rüstung zu stecken, müssen wir in Friedens- und Konfliktforschung, zivile Konfliktbearbeitung und internationale Zusammenarbeit investieren. Die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit dürfen nicht zugunsten des Militärs gekürzt werden.
Wir fordern ein gesetzliches Verbot von autonomen Waffensystemen (Lethal Autonomous Weapons Systems). Die Bundeswehr muss auf die Bewaffnung ihrer Drohnen verzichten. Deutschland muss sich international für ein präventives Verbot von Kampfrobotern einsetzen.
Frieden beginnt vor Ort — unsere regionalen Schwerpunkte:
Die US-Liegenschaften (Campbell Barracks, Patton Barracks) wurden zurückgegeben. Wir fordern eine transparente, bürgernahe Konversion — keine neuen Militärbehörden, sondern Wohnraum, soziale Infrastruktur und Grünflächen.
Wir fordern, dass die Universität Heidelberg und die Forschungsinstitute Rüstungsforschung ausschließen und sich in der Friedens- und Konfliktforschung engagieren. Keine Drittmittel aus der Rüstungsindustrie!
Die Klimakrise ist eine Friedenskrise — sie verschärft Konflikte um Wasser, Nahrung und Land weltweit. Heidelberg muss seine Klimaziele verschärfen und Klimagerechtigkeit als Friedenspolitik verankern.
Für eine offene, inklusive Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung. Gegen Rassismus, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit — für ein Heidelberg, in dem alle Menschen in Sicherheit und Würde leben können.
Wir unterstützen den Ausbau von Radwegen, günstigen Nahverkehr und eine autofreie Altstadt — für mehr Lebensqualität und weniger Ressourcenverbrauch.
Wir fordern, dass der Gemeinderat regelmäßig einen Friedensbericht vorlegt und die Stadtspitze sich aktiv in Friedensinitiativen wie „Mayors for Peace" einbringt.
Was uns als überparteiliche Friedensinitiative auszeichnet:
Ob jung oder alt, mit oder ohne politische Erfahrung — alle sind willkommen, die sich für Frieden und Abrüstung einsetzen wollen. Wir treffen uns regelmäßig, planen Aktionen und freuen uns über neue Gesichter.
Nächstes offenes Treffen: Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, 19:00 Uhr
📍 DAI Heidelberg, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
Raum „Frieden"
Oder komm einfach vorbei — alle Interessierten sind herzlich willkommen!